Login
Registrieren

Studie belegt: Studienstandort OÖ hoch im Kurs

2016-10-03

Studie belegt: Studienstandort OÖ hoch im Kurs

Um genaue Informationen über das „Standing“ des Hochschulstandortes Oberösterreichs zu erfahren, hat das Meinungsforschungsinstitut IMAS International im Auftrag von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer im Frühjahr 2016 218 oberösterreichische Maturantinnen und Maturant/innen persönlich interviewt. Ziel dieser empirischen Untersuchung war es auch, die Bedürfniswelt und Motivlage der Maturant/innen in Oberösterreich demoskopisch zu beleuchten. Der Fokus lag dabei auf dem grundsätzlichen Interesse an einem Hochschulstudium, der Vorgehensweise bei der Informationsbeschaffung, den Motiven bei der Studienwahl und den Anforderungen an einen Studienort.

 

„Die Umfrage belegt, dass unser Bundesland als Hochschulstandort bei den jungen Menschen hoch im Kurs liegt. Die angehenden Studentinnen und Student/innen informieren sich sehr genau und entscheiden sich bewusst für eine Hochschule in Oberösterreich. Das ist eine erfreuliche Entwicklung und Bestätigung für die ausgezeichnete Arbeit an den Hochschulen“, so LandeshauptmannStellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

 

Zukunftspläne werden mehrheitlich bereits deutlich vor der Matura geschmiedet

Rund ein Drittel der oö. Maturant/innen beginnt erst kurz vor der Matura, sich über die Zeit nach dem Schulabschluss Gedanken zu machen. Die Mehrheit setzt sich mit der Zukunft jedoch schon früher auseinander: Ein Viertel der Befragten gibt zu Protokoll, bereits zu Beginn der letzten Schulstufe eine weitere Ausbildung oder den künftigen Beruf gedanklich im Visier zu haben, bei einem weiteren Drittel war dies bereits in der vorletzten Schulstufe oder noch früher der Fall. Insbesondere HTL-Maturant/innen beschäftigen sich überdurchschnittlich früh mit ihrem Werdegang nach der Matura.

 

Hohes Interesse an einem Studium

Gedanklich steht ein anschließendes Studium hoch im Kurs: Rund zwei Fünftel der Befragten geben an, sich sehr für ein Studium zu interessieren, ein weiteres Viertel ist hieran einigermaßen interessiert. Somit kommt für rund zwei Drittel der Schulabgänger ein Studium grundsätzlich in Frage. Nur 14 Prozent bekunden überhaupt kein Interesse. Dabei tendieren AHS-Maturant/innen überdurchschnittlich stark zu einem Studium.

 

Zentrale Gründe für ein Studium: Künftige Karriere und Zugewinn an Knowhow

Für jene Maturant/innen, die sich grundsätzlich für ein Studium interessieren, sind vor allem zwei zentrale Gründe ausschlaggebend für dieses Meinungsbild: zum einen die anschließenden Karrieremöglichkeiten und Jobangebote und zum anderen der Zuwachs an Know-how, also ein fundiertes Fachwissen und eine gute Ausbildung. Auf einer weiteren Bewusstseinsebene spielen die Verdienstmöglichkeiten, spezielle Berufswünsche, persönliche Interessen sowie die besseren Zukunftsperspektiven eine Rolle.

 

Wichtigste Quellen für ein Studium: Homepages, direkter Kontakt und Studienmessen

Die Maturant/innen nutzen eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten, um sich über ein potentielles Studium zu informieren: Im Durchschnitt wird auf vier Informationsquellen zurückgegriffen. Dabei stellen Homepages von Hochschulen, der persönliche Kontakt und Studienmessen bzw. Tage der offenen Türen die wichtigsten Möglichkeiten bei der Informationssuche dar. Diese werden von rund drei Fünftel der Maturant/innen in Anspruch genommen. Neben diesen drei zentralen Informationsquellen greift rund die Hälfte der Befragten auf Broschüren bzw. Informationsblätter zurück, holt Empfehlungen von Familie und Freunden ein oder sucht den direkten Kontakt mit Student/innen. Social Media nehmen bei der Informationssuche rund ums Studium noch eine eher untergeordnete Rolle ein, ebenso wie Beratungsgespräche bzw. Unterlagen diverser Stellen.

 

(C) Seyed Mojtaba Mousavi Nejad


Video auf Bildungs-TV