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Erfolgsmodell Campusland OÖ

2015-05-28

Erfolgsmodell Campusland OÖ

Campusland OÖ setzt unter Einbeziehung aller Hochschulen in Oberösterreich eine Vielzahl an Aktivitäten, um die Attraktivität des Studienstandortes Oberösterreich weiter auszubauen. In diesem Zusammenhang ist auch die hohe Qualität und Vielfalt des Studienangebots in unserem Bundesland von entscheidender Bedeutung. Dazu dass dieser hohe Standard auch in Zukunft erhalten bleiben kann, leisten auch verschiedenste Kooperationen unter den oberösterreichischen Hochschulen einen wichtigen Beitrag:

 

Erfolgreiche Kooperationsprojekte

 

Gründung des MINT-Didaktik-Zentrums Linz: Um eine bestmögliche forschungsgeleitete Aus-, Fort-, und Weiterbildung von PädagogInnen im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für Oberösterreich zu gewährleisten, entsteht derzeit in Linz das österreichweit erste MINT-Didaktik-Zentrum. Es ist dies ein Kooperationsprojekt der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz, der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich (PH OÖ) und der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (PPH Linz) in Kooperation mit dem Land Oberösterreich.

 

Joint Masterstudium Digital Business Management: Digital Business Management (DBM) ist das erste Joint-Master-Studium, das gemeinsam von der JKU Linz und der FH OÖ (Fakultät für Management, Steyr) gestartet wurde. Das Master-Studium DBM bietet eine umfassende berufsbegleitende Management-Ausbildung, die sich mit der Dynamik der zunehmenden Digitalisierung der Geschäftswelt und der Unternehmensprozesse befasst.

 

Unternehmensgründung made in OÖ: 'akostart oö' übernimmt Vorreiterrolle in Österreich: Um das Innovationspotenzial noch besser ausschöpfen zu können, setzen die oö. Hochschulen seit Beginn des Jahres 2012 verstärkt auf die gemeinsame Unterstützung von StartUp-Projekten von AkademikerInnen. 'Akostart oö' ist österreichweit die erste hochschulübergreifende Koordinations-, Service- und Netzwerkstelle im Bereich der Unterstützung von Unternehmensgründungen aus Hochschulen. Kooperationspartner sind die FH OÖ, JKU und Kunstuniversität Linz. Der Schwerpunkt liegt im Aufbau eines starken regionalen, nationalen und internationalen Netzwerkes zur Begleitung von StartUp-Projekten aus den Hochschulen in der frühen Gründungsplanungsphase. Bis Ende 2014 konnten über 60 Startup-Projekte begleitet, 22 Unternehmens-Gründungen verzeichnet und 48 Arbeitsplätze geschaffen werden. www.akostart.at 

 

Breitgefächertes Studienangebot dank interuniversitärem Austausch: Die Kunstuniversität Linz ist Partnerin zahlreicher Kooperationen mit den oö. Hochschulen wie der Johannes Kepler Universität Linz im Rahmen des universitätsübergreifenden Masterstudiums Webwissenschaften mit dem Studienzweig Web Art & Design. Darüber hinaus kooperieren JKU und Kunstuniversität Linz in den Bereichen kombinationspflichtige Lehramtsfächer (z.B. Bildnerische Erziehung und Mathematik), Kulturwissenschaften und Industrial Design / Robotik sowie im Bereich Weiterbildung. Mit der Anton Bruckner Privatuniversität bestehen seit langem eine intensive Zusammenarbeit sowie ein reger Austausch in Bezug auf Veranstaltungen unterschiedlichsten Formats, wie z.B. den jährlich in den Räumlichkeiten der Kunstuniversität Linz stattfindenden Summerjazznites.

 

Kooperation bereichert durch Unterschiedlichkeit und Vielfalt der beteiligten Partner: Die Bruckneruniversität - als Universität für Musik, Schauspiel und Tanz - kooperiert mit den anderen oö. Hochschulen vor allem auf der Ebene der Lehre: Im Rahmen von Wahlfächern können Studierenden aller Universitäten wechselseitig Lehrveranstaltungen besuchen. Besonders enge Verbindungen gibt es naturgemäß zwischen der Kunstuniversität und der Bruckneruniversität. Hier gibt es einen Austausch zwischen Lehrenden ebenso wie gemeinsam gestaltete Lehrveranstaltungen. Kooperationen bestehen aber auch auf der Ebene der Studierenden. So wird die künstlerische Gestaltung von Veranstaltungen und Feiern oft von Musikstudierenden der Bruckneruniversität übernommen. Umgekehrt beteiligten sich Kunststudierende an der Gestaltung des Außenbereichs der neuen Bruckneruniversität.

 

Fun.Tast.Tisch: Die FH Gesundheitsberufe OÖ hat zahlreiche Kooperationen mit oö. Hochschulen im Bereich Lehre, Praktika und Forschung. Z.B. werden mit der FH OÖ gemeinsam Speziallabore der Medizintechnik und Biomedizinischen Analytik genutzt. Lehrende der JKU sowie der PH und der FH OÖ lesen an der FH Gesundheitsberufe OÖ und umgekehrt. Forschungs-Kooperationen finden mit der FH OÖ statt, besonders hervorzuheben ist hier das bereits abgeschlossene Projekt „fun.tast.tisch.“ Ziel war die Entwicklung und Nutzung der neuen Microsoft PixelSense Technologie für Klientinnen und Klienten mit erworbenen Hirnschädigungen. Insgesamt wurden 14 Module entwickelt. Der Studiengang Ergotherapie war maßgeblich mitbeteiligt, 13 Studierende der FHG unterstützten das Projekt im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten. 

 

"FIT - Frauen in die Technik" ist ein Projekt der JKU Linz, das interessierten jungen Frauen die spannenden Möglichkeiten von technisch-naturwissenschaftlichen Studien aufzeigt. Die FHG ist hier seit 2014 Partner, um die technischen Studiengänge Biomedizinische Analytik und Radiologie-Technologie praktisch vorzustellen.

 

Schwerpunkt Wirtschaft – Ethik – Gesellschaft: Die Katholische Privat-Universität (KU)  Linz legt einen interdisziplinären Studienschwerpunkt auf Wirtschaft – Ethik – Gesellschaft, mit dem die sie – in Zusammenarbeit mit VertreterInnen sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Disziplinen der JKU – Grundkenntnisse und vertiefende Studien über die gegenwärtigen sozioökonomischen Verhältnisse vermittelt und den Dialog gestalten hilft über Probleme der heutigen globalisierten Welt. Diese Kooperation beinhaltet die wechselseitige Öffnung einschlägiger Lehrveranstaltungen für Studierende anderer Fakultäten, den unmittelbaren Diskurs zwischen Ökonomie, Soziologie und Theologie sowie interdisziplinäre Forschungsprojekte. Mit der Kunstuniversität gibt es in den Fachbereichen Kunstwissenschaft und Philosophie die Zusammenarbeit etwa hinsichtlich einer wechselseitigen Öffnung einschlägiger Lehrveranstaltungen für Studierende, interdisziplinäre Forschungsprojekte und gemeinsame (Lehr-) Veranstaltungen.

 

Qualitätssicherung und –steigerung durch Pädagog/-innenbildung NEU: Zukünftig absolvieren die angehenden Lehrer/innen ein achtsemestriges Bachelorstudium, das sie bereits zum Unterrichten in einem befristeten Dienstverhältnis berechtigt. Für eine dauerhafte Anstellung ist ein weiterführendes Master-Studium notwendig, das zwischen einem und zwei Jahren dauert. Im ersten Dienstjahr an der Schule, der Induktionsphase, unterstützen Mentoren/-innen und begleitende Lehrveranstaltungen beim Berufseinstieg. Diese Phase kann entweder gleich im Anschluss an das Bachelorstudium (dann erfolgt das Masterstudium berufsbegleitend) oder auch erst nach Abschluss des Masterstudiums absolviert werden. Das Lehramt für Sonderschule wird sowohl in die Ausbildung für die Primarstufe als auch in die Sekundarstufe integriert. Ein breites Angebot von Schwerpunkten (u. a. inklusive Pädagogik, sprachliche Bildung, naturwissenschaftliche Bildung etc.) ermöglicht eine Vertiefung in zentrale Fragen der schulischen Bildung. Im Herbst 2015 startet in OÖ das Lehramtsstudium „Primarstufe“ nach dem neuen Modell. Dieses Studium löst das bisherige Lehramt für Volksschulen ab. 2016 wird die Ausbildung der Lehrer/innen für Sekundarstufe I und II, die bisher getrennt an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten angeboten wurde, auf eine Ausbildungsschiene „Lehramt für Sekundarstufe“ zusammengeführt. Hierzu kooperiert die PH der Diözese Linz mit PH OÖ, JKU, Kunstuniversität und Bruckneruniversität sowie mit Hochschulen aus Salzburg. 

 

Innovativer Masterlehrgang: Gemeinsam aktiv gegen Mobbing & Sucht: Ein eigenes Studium zu den Themen Sucht- und Gewaltprävention gibt es nur in Linz. Sowohl bei Mobbingopfern im Schulumfeld als auch beim jugendlichen Tabak- und Alkoholkonsum belegt Österreich im internationalen Vergleich unrühmliche Spitzenplätze. Die Themen Sucht- und Gewaltprävention sind hochaktuell und genau hier setzt jener Masterlehrgang an, der im Jahr 2011 in Linz durch eine Kooperation zwischen Pädagogischer Hochschule Oberösterreich, Institut Suchtprävention (pro mente OÖ), Johannes-Kepler-Universität Linz und Fachhochschule Oberösterreich entstanden ist. Heuer schlossen die ersten Absolventen ab und im Herbst 2016 startet der nächste Lehrgang.

 

Entwicklung einer neuen Leistungsbeurteilung an Schulen: Die Hereinnahme bzw. die gesetzliche Vorgabe des kompetenzorientierten Unterrichts sowie die gesetzliche Verankerung der kompetenz-orientierten teil-standardisierten Reifeprüfung machen eine komplette Neugestaltung der Leistungsbeurteilungs-Verordnung notwendig. Im Auftrag des BMBF und in Kooperation mit der JKU Univ.-Prof. Hans Georg Neuweg wird die PH OÖ an der Entwicklung und Pilotierung einer neuen Verordnung „LBVO-Neu“ entscheidend mitwirken.